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60 BEWERBUNGEN FÜR LOFFT KOPRODUKTIONEN 2019

26.06.2019

VIER PRODUKTIONEN AUSGEWÄHLT

Das LOFFT ist ein Koproduktionshaus. Jedes Jahr schreiben wir Produktionsplätze aus. In diesem Jahr gingen knapp 60 Bewerbungen ein. Aufgrund des gerade erst vollzogenen Umzugs des LOFFT in die Leipziger Baumwollspinnerei suchten wir Produktionen für das zweite Halbjahr 2019. Der künstlerische Beirat des LOFFT hat vier Produktionen ausgewählt, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Davon zwei Produktionen im Hauptprogramm und zwei im Impulsprogramm, das den künstlerischen Nachwuchs fördert. Dabei sind zwei Performance-Neuproduktionen, einmal Tanz und einmal Theater aus Leipzig, Dresden und Berlin.


KOPRODUKTIONEN 2019

Joy Alpuerto Ritter und Lukas Steltner aus Berlin mit HEIMKEHR (Tanz)
Familiengeschichten zwischen russischer Kriegsgefangenschaft und philippinischer Auswanderungsgeschichte im zweiten Weltkrieg verdichten sich zu universellen Geschichten der Heimkehr. Die Frage, was diese mit der nachfolgenden mindestens dritten Generation heute noch machen, beantworten die Performer mit vollem Vertrauen in die Sprache des Tanzes und zwar sowohl mit philippinischen Volkstänzen als auch mit Breakdance.

Tobias Rausch aus Berlin mit TORNADO (Theater)
Die Klimakrise hat dramatisches Potenzial: Dürren, Fluten, Verteilungskämpfe und das Zeitfenster, das zum Handeln bleibt, ist winzig.Tobias Rausch bringt den TORNADO wortwörtlich auf die Bühne – mit Fächern, Staubsaugern, Ventilatoren, Strohhalmen, Windmaschinen, mit Staub, Nebel und Wasser. Dann wird expermimentiert: Wie kann Mensch mit diesem Szenario umgehen, was gibt es noch zwischen moralischer Empärung und Ignoranz?

IMPULSPRODUKTIONEN 2019

Calendal Klose aus Leipzig mit COMMONS (Performance)
Leipzig hat eine lange Geschichte der Hexenverfolgung. Parallel zur Verbrennung von Außenseitern geschah eine flächendeckende Landnahme von Gemeindewesen. In einem queeren Zugriff auf mittelalterliche Umwälzungen machen die Performer*innen die Bühne des LOFFT zum "Common". Hier werden vermeintlich verlorene Praxen wieder entdeckt und ins heute übersetzt. Von Kräuterritualen bis zur Frage was Hexenverbrennungen eigentlich mit Fake News zu tun haben.

Adele Dittrich Frydetzki aus Dresden mit DER FALL DER LISA MESEIZCH (Performance)
1989 sagt die Dresdner Hochschule für bildende Künste eine Aktion der Kunststudentin Heike Dittrich ab. Alles, was von der Aktion noch übrig ist, ist das Dokument des Aushangs und das Pseudonym: Lisa Meseizch. Die Tochter der damaligen Studentin bringt bringt die nie stattgefundende Aktion 30 Jahre später zur Aufführung. In diesem spekulativen Reenactment kommen dokumentarische Formen und Techniken der Rekonstruktion auf den Prüfstand. Das alles im Style der 80er mit Musik der bekanntesten unbekannten Band der DDR.

Der künstlerische Beirat eintscheidet darüber und ist 2019 wie folgt besetzt:
1. Juliane Hahn, freie Produktionsleiterin
2. Arne Linde, Galeristin, ASPN Galerie
2. Michael Berninger, Unternehmer und Leipziger Kulturbürger
3. Katja Großer, Mitarbeiterin Kreatives Sachsen und Vorstand LOFFT
4. Steffen Georgi, Kritiker und Autor, Tanz und Leipziger Volkszeitung
5. Tina Heuer, Kulturamt Leipzig als beratendes Mitglied
6. Sarah Peglow, Werkstattmacherin und
7. Anne-Cathrin Lessel und Sebastian Göschel aus dem LOFFT-Team

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